Burg Güssing
Ausstellungen und Veranstaltungen
Eintrittspreise für das Burgmuseum und den Glockenturm inkl. eventuell laufende Sonderaustellungen.
| einzeln | in der Gruppe |
Erwachsene: | € 5,50 | € 5,-- |
Senioren: | € 4,00 | € 3,50 |
Kinder, Studenten, Präsenzdiener: | € 3,50 | € 3,-- |
Familienkarte: 12,50
Führung - nach Voranmeldung: € 1,10 / je Person
Schrägaufzug: € 1 / je Person und Fahrt
In 20 Ausstellungsräumen lassen 5.000 Exponate die Vergangenheit lebendig werden.
In den Obergeschoßen der Hochburg befindet sich die Ausstellung über die Geschichte von Burg Güssing und die Herrschaftsgeschichte der Batthyánys.
Weiters wird Österreichs größte Eisenkunstgusssammlung (ursprünglich auf Burg Schlaining beheimatet) präsentiert.
Im “Ahnensaal“ (der ehemaligen Kunstkammer), direkt über der Burgkapelle gelegen, können die Gemäldebilder der Batthyánys, deren Familientafel und weitere entsprechende Exponate besichtigt werden, sowie Details über Geschichte der Batthyánys und einzelner herausragender Familienmitglieder in Erfahrung gebracht werden.
Im “Vorraum“ zum Ahnensaal – hier ist auch ein detaillierter Stammbaum der Familie angebracht – gelangt man über 141 Stufen auf den “Glockenturm“, von dem aus man eine herrliche Aussicht rund um Burg Güssing bis nach Ungarn hat.
In den weiteren “ehemaligen Wohnräumen“, welche die Familie Batthyány und davor der Burgkastellan bis in die 1980er Jahre zeitweise bewohnten, befinden sich die eigentlichen Kunstschätze (vormals in der Kunstkammer der Batthyány-Stiftung:
- Portraits Lucas Cranach des Älteren (ca. 1535)
- Portraits des Barthel Bruyn (16 Jhd.)
- Fronleichnamsaltar aus Burg Schlaining mit Batthyánywappen
- Sakrale Kunst, Gläser und Porzellangeschirr mit Schwarzlotdekor
- Kostbare Schachspiele aus Elfenbein, Sammelstücke aus dem fernöstlichen Raum, Spielmarken, etc.
In den weiteren Räumen des Burgmuseums, sowie in der “ehemaligen Waffenkammer“ sind Kostbarkeiten, wie ein überdimensionaler barocker Billardtisch, alten Waffen und Kriegsgerät zu finden sowie weitere Exponate aus dem Barock und der Renaissance zu finden.
Weiters wird der Wissenschaft in der Person des Botanikers Carolus Clusius, den Balthasar Batthyány um 1550 nach Güssing berief, sowie des Buchdruckers Johannes Manilius, Raum gegeben.
Schließlich kann die bald 900 jährige, bewegte Geschichte, der niemals durch Waffengewalt eingenommenen Burg und deren Besitzer vor den Batthyánys, wie die der Baumkircher, in weiteren Räumen des ersten Obergeschoßes, erfahren werden.
Schließlich gelangt man in die Räume des zweiten Obergeschoßes, in denen im Zuge der Neuadaption des Museums ein Jagdzimmer, ein Speisezimmer, (mit Herrend-Porzellan im Batthyány-Muster) ein Schlafzimmer und ein Musikzimmer (mit u. a. einer Truhenorgel aus dem 16 Jh.) eingerichtet wurde. Diese Zimmer sollen dem Besucher ein Bild vergangener Lebensweise vermitteln.
Unmittelbar über den renaissance-zeitlichen Räumen des ersten Obergeschoßes, liegt der prachtvolle, in der Barockzeit errichtete ehemalige Rittersaal (nun als Gemäldesaal fungierend). Hier sind Kunstwerke aus einer Zeitspanne von mehr als 400 Jahren zu besichtigen, die alles aus der Sammlung Dr. Illig stammend, ursprünglich auf Burg Schlaining beheimatet, sich derzeit auf Burg Güssing befinden.
Dieser ehemalige Rittersaal erhält durch die herrliche Aussicht und beeindruckenden Fernblick eine einzigartige Atmosphäre.
„Soweit das Auge reicht“ mit diesem Begriff kann man den Ausblick in das Herrschafts- und Einflussgebiet der Batthyánys am treffendsten umschreiben. Nach Osten ist der Blick frei auf Körmend ausgerichtet, im Norden begrenzt der Hochwechsel den Horizont, während im Süden und Westen sanfte und bewaldete Hügellandschaft unmittelbar an den Burgberg heranrückt.
Schließlich zu erwähnen ist noch die “Burgkapelle Maria Schnee“ aus dem 15. Jh.
Durch eine Seitentüre mit gotischem Eselsrückenportal betritt man die „Burgkirche“, welche auch als Wallfahrtskirche Maria Schnee bekannt ist.
Es fällt die neugotische Inneneinrichtung mit Altar, Kanzel und Kommunionsbank, sowie Chorgestühl auf.
Neben dem Hauptaltar mit Marienbild ist der barocke Seitenaltar mit Figuren des heiligen Rochus und Sebastian ein Blickfang für den Besucher. Weiters befinden sich auch Totenschilde einiger Batthyánys in der Burgkapelle.
TEMPORÄRE AUSSTELLUNGEN & VERANSTALTUNGEN:
Lassen Sie sich während der Burgfestspiele des Güssinger Kultursommers in der warmen Jahreszeit von neuen Kunstwerken in der temporären Ausstellung überraschen.
SONDERAUSSTELLUNGEN AUF DER BURG IN DIESER SAISON, SOWIE 2011:
Im kommenden Jahr plant die Burgstiftung eine grosse Schau der Ungarischen Porzellanmanufaktur Herend auf der Hochburg. Weiters wird es ein Kunstprojekt des Vereins für Klöppeln und Textile Spitzenkunst aus Österreich mit Objekten der auf der Burg befindlichen Gusseisensammlung geben.
THEATER AUF DER BURG IN DIESER SAISON:
Der Güssinger Kultursommer unter der Regie von Frank Hoffmann zeigt auf der Burg Güssing auf Grund des überragenden Erfolges im letzten Jahr wieder das Stück aus Bayern: "der Brandner Kaspar und das ewig Leben" von Franz von Kobell. Premiere war der 25. Juni 2010.
Die Burgspiele Güssing unter der Regie von Friedl Gamerith bringen heuer Oscar Wildes "ein idealer Gatte" auf der Festspielbühne am Fuße des Burgberges beim Kulturzentrum. Premiere ist der28. Juli 2010.
Siehe dazu auch "www.burgspiele.eu"
RENAISSANCE IN PANNONIEN - Sonderausstellung von Juni bis September 2010
Am Freitag, den 25. Juni 2010 fand die Eröffnung der diesjährigen Sonderausstellung auf Burg Güssing statt.
In enger Kooperation mit dem Komitat Vas (Westungarn) und organisiert vom Museum in Sárvár (Ungarn) wurde diese besondere Schau zusammen gestellt.
Unter Anwesenheit vieler Prominenz, auch des Intendanten des Güssinger Kultursommers, Prof. Frank Hoffmann, sowie unter Beisein des neuen Stiftungsadministrators, Mag. Grandits, des Stiftungsadministrators A.D. Hofrat Janics und des Stiftungskurators Ladislaus E. Batthyány, fand zuerst eine Darbietung von Ungarischen Renaissance Tanzgruppen statt.
Schließlich wurde die Ausstellung von Landesrätin Verena Dunst und Komitats Vizepräsident Maythényi eröffnet und der Direktor des Museums in Sárvár führte durch die Ausstellung.
Die Ausstellung ist bis Ende Oktober 2010 auf der Burg Güssing zu sehen.
"Burg-Blicke" Foto Ausstellung der ECOLE & ASO Güssing auf der Burg - April bis Mai 2010
Am Donnerstag, den 15. April 2010 baten auf Einladung der Burgstiftung, die ECOLE und Allgemeine Sonderschule Güssing zur Vernissage und Eröffnung der Photoausstellung "Burg Blicke".
Dabei handelt es sich um die Fortsetzung eines gemeinsamen Projektes, das bereits letztes Jahr den Anfang nahm.
Unter Anwesenheit vieler Prominenz, des Bürgermeisters und der beiden Vizebürgermeister aus Güssing. sowie unter Beisein des neuen Stiftungsadministrators, Mag. Grandits und des Stiftungskurators
Ladislaus E. Batthyány, fand eine beeindruckende Darbietung der beiden Schulen auf der Hochburg statt.
Schließlich wurde die Ausstellung von den Schuldirektoren, sowie dem Stiftungskurator und Stiftungsadministrator eröffnet.
Die Ausstellung ist bis Ende Oktober 2010 auf der Burg Güssing zu sehen.

- Fürst Ladislaus Pascal Batthyány-Strattmann mit dem ausscheidenden Stiftungsadministrator Hofrat Janics, sowie Stiftungskurator Ladislaus E. Graf Batthyány, die Stiftungsratsmitlglieder Graf Ladislaus Batthyány und Gräfin Sophie Batthyány, Pater Guardian Raphael OFM, der Bürgermeister von Güssing Peter Vadasz mit dem Vizebürgermeister Gilbert Lang, dem Pfarrgemeinderat und Mag. Gruber von der Bgld. Landesregierung.
Ratssitzung der Batthyány-Strattmann Burgstiftung
Am Mittwoch, den 24. Februar 2010 wurde eine außerordentliche Ratssitzung einberufen.
Diesmal traf man sich im Güssinger Franziskanerkloster. .
Grund war der Wechsel des Stiftungsadministrators. Hofrat Janics wird mit Ende März von seinem Amt zurück treten und ab April wird der Güssinger Bezirkshauptmann, Mag. Grandits dieses Amt übernehmen.
Im Stiftungsrat wurde darüber beraten. Es bestand kein Einwand dagegen und der neue Administrator wurde herzlich im Stiftungsrat willkommen geheißen.
Der Stiftungskurator, Grf. L. E. Batthyány bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit Hofrat Janics über die vergangenen beiden Jahre und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft.
Es wurde vereinbart, dass sich der neue Stiftungsadministrator bald dem Rat seperat vorstellen wird.
Zum Schluss wurden neben den bevorstehenden Ausstellungen auf der Burg noch die anstehenden Projekte auf der Burg besprochen.
Ratssitzung der Batthyány-Strattmann Burgstiftung
Am Mittwoch, den 28. Oktober 2009 fand die jährliche Stiftungsratssitzung der Burgstiftung statt.
Der Kurator Ladislaus E. Graf Batthyány lud gemeinsam mit dem Stiftungsadminstrator, Hofrat Janics auf die Hochburg.
Der Guardian des Franziskanerklosters, Pater Raphael Rindler berichtete über den Vortschritt der Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten im Kloster. Es wurden kommende Ausstellungen und Projekte auf der Burg Güssing, sowie ein mögliches Langzeitprojekt zur Renovierung der Batthyány Familiengruft besprochen. Für 2010 ist eine Ausstellung gemeinsam mit dem Komitat Vas/Ungarn auf der Burg geplant: "Renaissance im Pannonischen Raum"
Maria Schnee - Patrozinium der Burgkapelle am 5. August
Am Mittwoch, dem 5. August 2009 wurde wie jedes Jahr um 10.00 Uhr Früh die Heiige Messe zum Patrozinium der Burgkapelle gefeiert.
Obwohl es ein Wochentag war, kamen über 150 Güssinger zur traditionellen heiligen Messe auf die Burg. Der Blumenschmuck stammte wie immer zu diesem Anlass, von der Familie Német.
Der Guardian der Güssinger Franziskaner stand der heiligen Messe vor.
Danach klang der feierliche Anlass dann noch im Burgrestaurant aus.
Carolus Clusius und Balthasar Batthyány - 400 Jahr Jubiläum
Am Freitag den 22.. Mai 2009 wurde auf der Burg Güssing die neue Sonderausstellung eröffnet.
Aus Anlaß des 400 Jahr Jubiläums des berühtmen Forschers Carolus Clusius - Balthasar Batthyány hatte seinen Freund nach Güssing berufen - fand auf der Burg Güssing ein Festakt statt.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stadtgemeinde Güssing und der Batthyányschen Burgstiftung, gemeinsam mit der Güssinger Clusius Forschungsgesellschaft.
Im Anschluss an den Festakt, dem zahlreiche Prominenz aus der Politik und viele Güssinger beiwohnten, wurde die Ausstellung durch Landesrätin Verena Dunst eröffnet.
Die Ausstellung ist noch bis Ende Oktober auf der Burg zu besichtigen.
Vergangene Sonderausstellungen und Events:
Während der Saison 2008 fand die Ausstellung Spitzenkunst Ungarns statt. Das Spitzenmuseum aus Kiskunhalas präsentierte mit seinen Näherinnen Kunstwerke, unter anderem auch den PELIKAN, das Wappentier der Batthyánys. Einige der Exponate sind nun permanent auf Burg Güssing geblieben und können auch käuflich erworben werden.
Eine weitere temporäre Ausstellung in der Saison 2008 - ein besoneres highlight - war dem Gedenken an Lajos Graf Batthyány - den Märtyrer Ungarns - in Zusammenarbeit mit dem Geschichtshistorischen Museum in Budapest gewidmet sein. Die Eröffnung fand unter großem medialen Interesse statt.
Der Güssinger Kultur Sommer brachte im Sommer 2008 Shakespeare's "Was Ihr Wollt" auf der Burgwiese. Die Premiere am 27. Juni war von herrlichem Wetter begleitet. Siehe dazu auch www.kultursommer.net
Die Burgspiele Güssing brachten im Sommer 2008 Nestroy's "Lumpazi Vagabundus" auf der neuen Festspielbühne am Fuße des Burgberges beim Kulturzentrum. Premiere war der 31. Juli. Siehe dazu auch "www.burgspiele.eu"
In der Saison 2007 zeigten wir eine Schau der burgenländischen Künstlerin Gudrun Kaitna-Engel aus verschiedensten Exponaten mit dem Titel "Immoment".
Besuch der EU Kommissarin für Regionalpolitik auf Burg Güssing
Am Donnerstag, den 16. Oktober 2008 stattete Frau Danuta Hübner, EU Kommissarin für Regionalpolitik auf Einladung der Burgstiftung auch
der Burg Güssing einen Besuch ab.
Im Rahmen eines offiziellen Besuch der Kommissarin ins Burgenland, wurde gemeinsam mit Landeshauptmann Niessl auch die "Energie-Stadt" Güssing und das Europäische Zentrum für erneuerbare Energie (EEE) besichtigt.
Auf speziellen Wunsch des Mitarbeiterstabs der Frau Kommissarin, bildete dann die Burg Güssing den krönenden Abschluss des Besuches in Güssing.
Frau Kommissarin Hübner wurde gemeinsam von Stiftungskurator Ladislaus E. Graf Batthyány und Administrator Hfrt. Janics auf der Burg willkommen geheissen.
Der Intendant der Güssinger Kultursommers, Frank Hoffmann präsentierte auch das Kulturleben während des Sommers rund um Güssing.
Danach konnte mit der Kommisarin und Ihren Mitarbeitern bei einem gemeinsamen Mittagessen im Burgrestaurant über mögliche Kooperationen auf EU Ebene diskutiert werden.
SONSTIGE NEWS ZUR BURG GÜSSING
Anfragen: info(AT)batthyany.at oder +436763964185
Die Kronen Zeitung zu Besuch auf der Burg Güssing
DIE FAMILIE BATTHYÁNY IM TV:



























































